TEAMVORSTELLUNG

Unser Team in Dahlenburg

Über ehrliche Chancen, Humor trotz Krankheit und warum es gerade für junge Kollegen und Kolleginnen interessant sein könnte, hier zu arbeiten

Was zeichnet die Arbeit im Team Stolte aus:

(von der anwesenden Pflegefachkraft)

 

Warum ich gerne hier arbeite?

Es gibt hier eine gute, erprobte, festgelegte Tagesstruktur, die die 12 Stunden Arbeitszeit gefühlt deutlich verkürzt.

Ein großer Vorteil ist auch, dass der Patient stabil ist. Er hat eine Trachealkanüle und ist 24 Stunden invasiv beatmet - hat aber Spontanatmung und dadurch ist vieles (z.B. der Transfer) deutlich angenehmer und entspannter.

Gerade für junge Kolleg*Innen ist diese Versorgung super, da Herr Stolte ein „alter Hase“ ist: Er weiß, was er will und hilft mit. Das ist echte patientenzentrierte Versorgung, wie sich das die meisten wünschen, wenn sie ihre Ausbildung als Pfleger*In antreten.

Zusammenfassend kann man sagen: Dieser Arbeitsplatz ist für alle, die einen ruhigen Arbeitstag erleben wollen. Nicht vergleichbar mit den Diensten in einem Heim, Krankenhaus, einer WG oder ambulanter Pflege.

Traut euch, bewerbt euch, kommt hospitieren und macht euch selbst ein Bild!“

 

Wir danken Herrn Stolte und seiner Frau an dieser Stelle für den freundlichen Empfang bei sich zu Hause und auch der anwesenden Pflegefachkraft für Ihre Zeit und das Mitwirken bei unserer neuen Vorstellungsreihe! Es hat sehr viel Spaß gemacht!

 

Wir suchen examinierte Pflegefachkräfte (m/w/d) zur Betreuung dieses invasiv beatmeten Patienten in  21368 Dahlenburg.

TD/ND, VZ/TZ

Bewerbung auch telefonisch möglich unter der

04174 - 64 64 55 0

Mehr Informationen:

https://www.pflegeteam-himmel.de/21368.html

 

ch besuche Familie Stolte und die anwesende Pflegekraft, um zu sehen, wie es vor Ort in der Versorgung aussieht und was die Arbeit hier im Speziellen ausmacht. Außerdem interessiert mich natürlich, wie die Zusammenarbeit und die gemeinsame Zeit zwischen Herrn Stolte, seiner Familie und unseren Mitarbeitern gestaltet ist und wie es allen Beteiligten dabei ergeht.

Das Haus der Stoltes liegt am Ende einer ruhigen Sackgasse. Es ist ein großzügiger Bungalow mit dazugehörigem Garten. Für die Pflegekräfte gibt es sogar einen eigenen Eingang. Im Haus angekommen, sehe ich, dass Herr Stolte ein eigenes Schlafzimmer für sich hat.

Wir beginnen unser Gespräch. Herr Stolte kann zwar aufgrund seiner Erkrankung nicht  mehr sprechen, aber sehr wohl verstehen. Die Kommunikation findet mit “Ja/Nein” und der Buchstabentafel statt. Mit ein wenig Übung und Gewöhnung funktioniert das sehr gut, erklärt die Pflegefachkraft (Bild2 oben in der Galerie).

Herr Stolte ist ein absolut geselliger Typ und nimmt gerne am Leben teil! Es ist beeindruckend und ermutigend zu sehen, wie er sich zumutet - ohne falsche Scheu oder Scham - Dinge in der Öffentlichkeit zu unternehmen.  Man sieht und spürt, er hat Frieden mit seiner Krankheit und den Umständen geschlossen; er ist in sich ruhend, selbstbewusst und sieht keinen Grund, sich zu verstecken.

Er unternimmt Ausflüge mit dem familieneigenen Transporter, besucht z. B. Schützenfeste oder Sportevents, worauf er sich schon freut, sobald die Corona-Pandemie dies wieder zulässt.

Auch bei Veranstaltungen vom Pflegeteam Himmel ist er immer gerne mit dabei. Hier beim Hamburg Commercial Run 2019 und mit seiner Frau auf unserem Sommerfest im selben Jahr (Bild3 dazu oben in der Galerie)

Pflegerisch ist Herr Stolte ein „Pflegeleichtfall“ (wenn man das so salopp sagen darf). Ja, er ist chronisch krank – aber eben nicht akut.

Seine Krankheit ist langsam fortgeschritten Herr Stolte hat seit 25 Jahren ALS, somit ist mittlerweile vieles Routine. Aber auch neue Ideen in der Behandlung oder im Tagesablauf können verhandelt werden. Herr Stolte räumt sich aber Bedenkzeit zum Überlegen der Vorschläge ein: „Wir können über alles reden. Aber eine Antwort muss nicht sofort sein.“

Es gab sogar im September 2019 einen Artikel über ihn in der beatmet leben (Bild4 n der Galerie)

In der Zusammenarbeit mit Herrn Stolte kommt immer wieder sein Humor durch. Die Pflegefachkraft und Herr Stolte erinnern sich an eine Begebenheit in Lüneburg, bei dem sie zweimal an einem (wohl leicht angetrunkenen) Obdachlosen vorbeikamen:

Das erste Mal sagte dieser zur begleitenden Pflegefachkraft: „Du! Wie hält denn der das aus?“ Und sie antwortet: „Och, ich glaube ganz gut, nicht wahr, Herr Stolte? -  Ja, er sagt: ganz gut.“ (beide lachen)

Ein paar Tage später begegnen die beiden dem Obdachlosen erneut und diesmal sagt der: „Ich würde mich ja erschießen.“ Woraufhin die Pflegefachkraft ganz ruhig sagt: „Ja, aber er hier nicht! Er findet es richtig klasse noch am Leben zu sein.“

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Wir stellen ein:

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